Was kostet eine Website? Preise, Pakete und Einflussfaktoren 2026
Eine professionelle Website kostet zwischen 3.000 € und 15.000 €. Die wichtigsten Kostenfaktoren: Umfang, CMS, Design, SEO und Wartung. Konkrete Pakete im Überblick.
Eine professionelle Unternehmenswebsite kostet 2026 zwischen 3.000 € und 15.000 € einmalig. Einfache 5-Seiten-Websites liegen am unteren Ende, Projekte mit CMS oder E-Commerce am oberen. Hinzu kommen monatliche Kosten für Hosting (5–30 €), Domain (10–15 €/Jahr) und optional Wartung (50–500 €/Monat).
Die große Preisspanne entsteht durch die Vielzahl an Einflussfaktoren: Wie viele Seiten, wie individuell das Design, mit oder ohne Content-Management-System, mit Shop-Funktionalität, wie viel Text und Bildmaterial muss erstellt werden, wie umfangreich SEO und DSGVO-Setup sein sollen.
Drei typische Website-Pakete im Vergleich
| Paket | Preis (einmalig) | Seitenanzahl | CMS | SEO | Realisierungszeit |
|---|---|---|---|---|---|
| Basic — Visitenkarten-Website | 3.000–4.500 € | Bis 5 | Optional | Grundlagen | 3–4 Wochen |
| Standard — Unternehmenswebsite | 5.000–8.000 € | 6–15 | Inkl. + Schulung | + Keywordrecherche | 4–6 Wochen |
| Premium — Komplexe Website / Shop | 8.000–15.000 € | 15+ | Inkl. + Erweiterungen | + Strategie | 6–10 Wochen |
Die Preise gelten für Festpreis-Pakete bei Digitalwerk Coburg. Größere Projekte mit individueller Webentwicklung, Schnittstellen oder umfangreichem Online-Shop können deutlich höher liegen — bis 50.000 € oder mehr.
Was beeinflusst den Website-Preis?
Sieben Faktoren bestimmen den Preis maßgeblich:
1. Anzahl und Art der Seiten
Eine 5-Seiten-Website (Startseite, Über uns, Leistungen, Kontakt, Impressum) ist in 3–4 Wochen umsetzbar. Eine Website mit 20+ Seiten, mehreren Sprachen oder dynamischen Inhalten (Blog, Veranstaltungen, Produktkatalog) erfordert mehr Konzept- und Umsetzungsaufwand.
2. Individualität des Designs
Vorlagen-basiertes Design ist günstiger (im Basic-Paket inklusive), maßgeschneidertes Design erhöht den Preis. Für Unternehmen mit starker Markenidentität lohnt sich eine individuelle Gestaltung — sie unterscheidet sichtbar von Mitbewerbern.
3. Content-Management-System (CMS)
Ein CMS erlaubt Ihnen, Texte, Bilder und News selbst zu pflegen. Standard-CMS wie WordPress sind etabliert, aber wartungsintensiv. Headless-CMS oder Custom-Lösungen sind moderner, aber teurer in der Erstellung.
4. SEO-Umfang
SEO-Grundlagen (sauberes HTML, Meta-Tags, Sitemap) sind heute Standard. Tiefere SEO-Arbeit (Keywordrecherche, Content-Strategie, Wettbewerbsanalyse) kostet zusätzlich. Eine SEO-optimierte Website rentiert sich oft schon im ersten Jahr durch organischen Traffic — siehe SEO Coburg.
5. Bilder und Texte
Wer Bilder und Texte bereits hat, spart 1.000–3.000 €. Wer Foto-Shooting, Texterstellung oder Übersetzungen braucht, sollte 1.500–5.000 € zusätzlich einplanen. Stockfotos sind eine günstige Alternative, wirken aber unauthentisch.
6. Funktionalität
Standard-Funktionen wie Kontaktformular sind im Festpreis. Spezialfunktionen erhöhen den Preis: Online-Terminbuchung (500–2.000 €), Online-Shop (3.000–8.000 € Aufschlag), Mitgliederbereich (1.500–5.000 €), Mehrsprachigkeit (1.000–3.000 €).
7. DSGVO und Datenschutz
DSGVO-konformes Setup ist Pflicht. Wir bauen Websites ohne Google Analytics, Google Maps und Google Fonts CDN — stattdessen lokal gehostete Schriften, OpenStreetMap und Plausible-Tracking. Im Festpreis enthalten — kein Aufpreis.
Was kostet eine Website monatlich?
Neben den einmaligen Erstellungskosten fallen laufende Kosten an:
| Posten | Kosten | Häufigkeit |
|---|---|---|
| Hosting (Standard) | 5–15 € | pro Monat |
| Hosting (Premium / Server) | 30–200 € | pro Monat |
| Domain (.de) | 10–15 € | pro Jahr |
| SSL-Zertifikat | meist kostenlos (Let’s Encrypt) | automatisch |
| Wartung Basis | 50 € | pro Monat |
| Wartung Premium | 200–500 € | pro Monat |
| SEO-Betreuung | 600–1.500 € | pro Monat |
Wartung umfasst Updates der Software, Backups, Monitoring, kleine Anpassungen. Wer ohne Wartungsvertrag arbeitet, riskiert Sicherheitslücken — gerade bei WordPress-Websites.
Festpreis vs. Stundenabrechnung — was ist besser?
Festpreis lohnt sich bei klar definiertem Scope: 5-Seiten-Website mit Standardfunktionen, Online-Shop mit definierter Produktanzahl, Relaunch einer bestehenden Website. Sie wissen vorab, was die Website kostet — keine bösen Überraschungen.
Stundenabrechnung oder Tagessatz lohnt sich bei agilen Projekten: individuelle Web-Apps, mehrstufige Plattformen, Software-Entwicklung mit unklarem Endzustand. Hier ist Festpreis riskant — entweder für Sie (Scope wächst, Aufpreis nötig) oder für den Entwickler (Aufwand übersteigt Schätzung). Tagessätze in der Webentwicklung liegen typischerweise bei 600–1.200 €.
Warum sind Coburger Webdesigner oft günstiger als Großstadt-Agenturen?
Die Preisunterschiede zwischen Coburger Webdesignern und Agenturen aus München, Frankfurt oder Hamburg sind erheblich — nicht weil weniger Qualität geliefert wird, sondern weil die Strukturen schlanker sind:
- Keine teuren Innenstadt-Büros oder Großstadt-Mieten
- Keine 10-köpfigen Account-Management-Teams
- Direkter Kontakt zwischen Kunde und Entwickler — keine Informationsverluste
- Geringere Lebenshaltungskosten = niedrigere Tagessätze
Für vergleichbare Qualität zahlen Sie in München oft 50–80 % mehr. Bei lokalem Service-Bedarf (Treffen vor Ort, Foto-Shootings, persönliche Übergabe) ist ein Webdesigner aus Coburg zudem deutlich praktischer.
Wann ist welches Paket sinnvoll?
Basic-Paket (3.000–4.500 €) ist richtig für:
- Selbstständige, Freiberufler, kleine Handwerksbetriebe
- Visitenkarten-Websites mit Kontakt + Leistungsübersicht
- Statische Inhalte ohne regelmäßige Aktualisierung
Standard-Paket (5.000–8.000 €) ist richtig für:
- KMU mit 5–50 Mitarbeitenden
- Praxen, Kanzleien, Beratungsfirmen
- Websites mit Blog oder regelmäßigen News
- Lokal stark verankerte Unternehmen mit SEO-Anspruch
Premium-Paket (8.000–15.000 €) ist richtig für:
- Mittelständische Unternehmen mit 50+ Mitarbeitenden
- Online-Shops mit Produktkatalog
- Mehrsprachige Websites
- Plattformen mit Mitgliederbereich oder dynamischen Inhalten
Wie viel Budget sollten Sie einplanen?
Eine pauschale Empfehlung: 5–10 % des Jahresumsatzes für Online-Marketing inklusive Website. Bei einem KMU mit 500.000 € Jahresumsatz wären das 25.000–50.000 € pro Jahr — davon 8.000–15.000 € einmalig für die Website, der Rest für Content, SEO und ggf. Werbung.
Wer kleiner startet (3.000–5.000 €), sollte einplanen, in 2–3 Jahren zu erweitern, wenn Wachstum eintritt.
Was sollten Sie unbedingt vermeiden?
- Reine Stundenabrechnung ohne Scope: Risiko unbekannter Endkosten
- Langfristige Bindung an Anbieter ohne Codeübergabe: Vendor-Lock-in
- Verzicht auf Wartung: Sicherheitslücken werden teuer
- Unrealistische Versprechen: „Top 1 bei Google in 4 Wochen” gibt es nicht seriös
Im kostenlosen Erstgespräch erstellen wir ein Festpreis-Angebot innerhalb von 48 Stunden — transparent und ohne Verkaufsdruck.
Häufige Fragen
Was ist die günstigste Möglichkeit, eine Website zu erstellen?
Baukasten-Systeme wie Wix oder Jimdo starten bei 10–20 €/Monat. Die Qualität ist begrenzt — für Hobby-Projekte oder einzelne Landingpages OK, für Unternehmen meist nicht ausreichend. Eine professionelle Unternehmenswebsite startet bei 3.000 € einmalig.
Welche laufenden Kosten hat eine Website?
Hosting kostet typischerweise 5–30 €/Monat (Standard-Anbieter), eine Domain etwa 10–15 €/Jahr. Optional: Wartung 50–500 €/Monat, je nach Umfang. SSL-Zertifikat ist heute meist kostenlos enthalten.
Lohnt sich ein Festpreis oder Stundenabrechnung?
Festpreis bei klar definiertem Scope (Beispiel: 5-Seiten-Website mit Standardfunktionen). Stundenabrechnung bei agilen Projekten mit unklarem Endzustand (z.B. individuelle Web-Apps). Bei Digitalwerk Coburg: Festpreis im Webdesign, Tagessatz in der Webentwicklung.